Elf neue Medienscouts
Die digitale Welt bietet unendliche Möglichkeiten, hält aber auch so manche Stolperfalle bereit. Umso wichtiger ist es, dass Schülerinnen und Schüler lernen, sich sicher und verantwortungsbewusst im Netz zu bewegen. An der Staatlichen Realschule Langenzenn gibt es hierfür nun tatkräftige Unterstützung.
Am 22. und 23. Januar 2026 wurden elf engagierte Schülerinnen und Schüler der 6. und 7. Jahrgangsstufe zu neuen Medienscouts ausgebildet. In einer intensiven zweitägigen Schulung bereiteten sich die Jugendlichen auf ihre künftige Aufgabe vor. Das Besondere dabei: Die Ausbildung erfolgte in enger Zusammenarbeit mit der Polizeidienststelle Zirndorf. Die Experten der Polizei gaben wertvolle Einblicke aus der Praxis und schulten die angehenden Scouts darin, Gefahren frühzeitig zu erkennen und präventiv zu handeln.
Unter der Leitung der verantwortlichen Lehrkräfte Florian von Schlieben und Sandra Kostrewa tauchten die Schüler tief in vier zentrale Themenbereiche ein:
- Computerspiele & Spielverhalten: Wo hört der Spaß auf und wo beginnt die Sucht? Die Scouts lernten, die Mechanismen von Games zu verstehen und ein gesundes Maß im Spielalltag zu finden.
- Datensicherheit & Passwörter: Ein „123456“ reicht heute nicht mehr aus. Die Ausbildung zeigte, wie man die eigene digitale Identität wirksam vor Zugriffen schützt.
- Mobbing & Cybermobbing: Ein Thema von großer emotionaler Tragweite. Hier ging es vor allem um Empathie, Zivilcourage im Netz und die Frage, wie man Betroffenen helfen kann.
- Nutzen und Gefahren sozialer Netzwerke: Instagram, TikTok und Co. gehören zum Alltag. Die Scouts reflektierten kritisch die Auswirkungen von Filtern, Algorithmen und der ständigen Erreichbarkeit.